Coder-Blog

Computer, Informatik, Internet und Programmieren

Lange versprochen wenden wir uns jetzt unserer Kuh aus dem zweiten Java-Tutorial zu. Schauen wir uns noch einmal an wie das Unix-Programm cowsay funktioniert.

cowsay 'Java rocks!'

Die Ausgabe dazu sollte so aussehen:

 _____________
< Java rocks! >
 -------------
        \   ^__^
         \  (oo)\_______
            (__)\       )\/\
                ||----w |
                ||     ||

Diese Funktionalität möchten wir nun nachbauen, dass wir unser cowsay mit diesem Befehl ausführen können und das Ergebnis genauso aussehen soll wie das original cowsay aus Unix.

java cowsay 'Java rocks!'

Der Vorteil dabei ist jedoch, dass wir dieses Programm auf Windows, Linux, Mac OSX und allen anderen Betriebssystemen nutzen können, die auch von dem Java Runtime Environment unterstützt werden. (weiterlesen…)

  • Geschrieben von Eugen am 9.April.2009
  • Abgelegt unter Java-Tutorials
  • Comments Off
  • Wenden wir uns in diesem Tutorial einmal den Arrays in Java zu. Ein Array – auch Feld und Reihung genannt – kann man mit einem Setzkasten vergleichen, dessen Plätze von 0 bis 1 durchnummeriert sind. In diese Plätze können Werte gespeichert werden ähnlich wie bei einer Variablen. Ein Array enthält jedoch mehrere Werte, die über einen ganzzahligen Index angesprochen werden können.

    Am besten verdeutlicht man sich das mit einem Bild:

    Bildliche Darstellung eines Arrays

    Hierbei werden die Werte 5, 2, 3, 4 an die Stellen von 0 bis 3 gespeichert. Bei späteren Berechnungen sollte man daran denken, dass ein Array mit dem Index 0 beginnt.

    Überführen wir nun unser Bild in Java-Code, um die Verwendung von Arrays zu verdeutlichen:

    int[] zahlArray = new int[4];
     
    zahlArray[0] = 5;
    zahlArray[1] = 2;
    zahlArray[2] = 3;
    zahlArray[3] = 4;

    Mit den eckigen Klammern nach dem Typ sagen wir, dass wir ein Array erzeugen möchten. Die eckigen Klammern hinter die Bezeichnung des Arrays zu setzen ist auch möglich. Mit dem Schlüsselwort “new” erzeugen wir ein neues Array-Objekt, das Integer-Werte enthält und 4 Felder groß ist. Dabei können in einem Array nur Werte gespeichert werden, die auch zu dem angegebenen Typ passen. Würden wir nun versuchen einen String in unser Array zu speichern, bekämen wir eine Fehlermeldung. (weiterlesen…)

  • Geschrieben von Eugen am 7.April.2009
  • Abgelegt unter Java-Tutorials
  • Comments Off
  • In diesem Tutorial werden wir uns den Schleifen zuwenden. Um zu verdeutlichen was Schleifen sind, schauen wir und zunächst einmal diesen Code an:

    int i = 0;
    System.out.println(i);    //Ausgabe: 0
    i++;
    System.out.println(i);    //Ausgabe: 1
    i++;
    System.out.println(i);    //Ausgabe: 2
    i++;
    System.out.println(i);    //Ausgabe: 3

    Wie wir sehen, erzeugen wir uns zunächst eine Variable, die einen Wert von 0 zugewiesen bekommt und dann der Wert der Variablen ausgegeben wird. Danach wird der Wert der Variablen um eins erhöht und es erfolgt wieder eine Ausgabe … usw. Nun, da Programmierer schreibfaul sind und dieser Code einfach zu umständlich erscheint, gibt es in vielen Programmiersprachen Schleifen, die dazu dienen einen bestimmten Code mehrmals auszuführen. Programmiersprachen, die keine Schleifen unterstützen, verwenden oft das Konzept der Rekursion – dies unterstützt Java auch.

    Java kennt hierbei drei Arten von Schleifen:

    • while-Schleife
    • do-while-Schleife
    • for-Schleife

    Schleifen bestehen immer aus einer Schleifenbedingung und dem Rumpf. In der Schleifenbedingung befindet sich ein boolescher Ausdruck, der der Schleife sagt wie lange der im Rumpf stehende Programmcode wiederholt werden soll. (weiterlesen…)

  • Geschrieben von Eugen am 5.April.2009
  • Abgelegt unter Java-Tutorials
  • Comments Off
  • Als Kommentare bezeichnet man in Programmiersprachen besondere Code-Teile, die vom Compiler nicht in Maschinencode – in Java Bytecode – übersetzt werden, sondern nur den Lesern beziehungsweise den Programmierern dienen.
    Neben selbst sprechenden Namen für Variablen, Klassen und Methoden, sollte man Kommentare verwenden, um bestimmte Stücke des Quellcodes zu dokumentieren. Damit erleichtert man zum Einen anderen Entwicklern zu verstehen was ein Codefragment macht und zum anderen ist man dadurch in der Lage auch ein Programm zu verstehen, das man zum letzten mal vor einigen Monaten angesehen hat.
    Auch benutzt man Kommentare, um Anmerkungen – wie TODOs – festzuhalten, die einem während dem Programmieren auffallen.

    Java bietet uns drei Möglichkeiten von Kommentaren:

    • Zeilenkommentar
    • Blockkommentar
    • JavaDoc-Kommentar

    Ein Zeilenkommentar gilt nur für eine Zeile und wird mit einem // eingeleitet. Möchte man Kommentare über mehrere Zeilen hinweg setzten, so bietet sich das Blockkommentar dafür an. Dieses wird mit einem /* eingeleitet und endet mit */.
    Das JavaDoc-Kommentar ist ein besonderes Blockkommentar, das zum Beispiel Beschreibungen von Funktionen und / oder deren Parameter enthält. Beginnt man ein Kommentar mit /** und schließt es mit */ ab, handelt es sich um diesen Typ von Kommentar. Mit dem im JDK mitgelieferten Tool javadoc ist es möglich diese Kommentare zu einer API-Dokumentation zu generieren. (weiterlesen…)

  • Geschrieben von Eugen am 30.März.2009
  • Abgelegt unter Java-Tutorials
  • Comments Off
  • In den letzten Java-Tutorials haben wir fast instinktiv Operatoren genutzt und ich habe noch einige logische Operatoren erwähnt. In diesem Java-Tutorial möchten wir und nun näher mit Operatoren befassen.
    Betrachten wir uns dafür folgenden Programmcode:

    int ersteVariable = 5;
    int zweiteVariable;
    zweiteVariable = ersteVariable * 2;

    Wir deklarieren uns die zwei Variablen ersteVariable und zweiteVariable. Der erstenVariable weisen wir den Wert 5 zu. Die zweiteVariable bekommt ein Ergebnis einer mathematischen Formel zugewiesen.
    Wo stehen nun die Operatoren? Der erste Operator, der zum Einsatz kommt, ist der Zuweisungsoperator =, der beispielsweise einer Variablen, die vor diesem Operator steht, einen bestimmten Wert, der dahinter kommt, zuweist.
    Einen weiteren Operator finden wir in der Multiplikation. Der * – Operator multipliziert zwei Werte miteinander. Die Variable ersteVariable und die Zahl 2 werden hierbei als Operanden bezeichnet. (weiterlesen…)

  • Geschrieben von Eugen am 29.März.2009
  • Abgelegt unter Java-Tutorials
  • Comments Off
  • Wie in anderen Programmiersprachen, so bietet natürlich auch Java die Möglichkeit der Fallunterscheidung zu nutzen, die auch in mancher Literatur als bedingte Anweisung beschrieben wird.
    Ohne Fallunterscheidungen wäre ein Programm ziemlich doof, denn es könnte nicht flexibel Programmteile ausführen, die nur unter einer bestimmten Bedingung aufgerufen werden soll. Dazu bietet Java die if- bzw. if/else-Anweisungen und die switch-Anweisung.

    Bedingte Anweisungen sind gar nicht so schwer – also fangen wir gleich mit der if-Anweisung an:

    int meinAlter = 55;
    int rentenalter = 66;
     
    if(meinAlter != rentenalter)
    {
      System.out.println("Rentenalter nicht erreicht – weiterackern!");
    }

    Was macht dieses Programm nun? Wir setzen uns zwei Variablen mit den Werten 55 und 66. Die Variable meinAlter soll das jetzige Alter repräsentieren. Die Zweite enthält das gegenwärtige Rentenalter 66. Darunter sehen wir die if-Anweisung, die – wie jede if-Anweisung – mit dem Schlüsselwort if eingeleitet wird und in Klammern einen boolschen Wert enthält.
    (weiterlesen…)

  • Geschrieben von Eugen am 29.März.2009
  • Abgelegt unter Java-Tutorials
  • 3 Kommentare
  • In diesem Java-Tutorial erfahren wir was Datentypen sind und lernen einige davon kennen.

    “Aber was soll eigentlich dieses ‘int’ da?” hat man sich im Java-Tutorial: Variablen gefragt. Dieses “int” gibt den Typ unserer Variable aus. Es sagt dem Compiler erstmal wieviel Speicherplatz er reservieren muss und zweitens welche Daten man in diese Variable Speichern kann.

    Dies führt uns zum Thema der Datentypen, denn genau dieses “int” ist ein Schlüsselwort für den Datentyp Integer in Java. Hat man eine Variable als Integer deklariert, so kann man nur ganzzahlige Werte darin Speichern. Also alle Zahlen, die kein Komma haben – wie unsere 5 aus dem Beispiel. Würden wir dennoch zum Beispiel versuchen die 5,5 darin zu speichern, bekämen wir eine Fehlermeldung zu Gesicht, denn die 5,5 ist eben keine Zahl aus dem Bereich der ganzen Zahlen.

    Aber wie speichern wir nun reelle Zahlen (Zahlen mit Komma – auch Gleitkommazahlen)? Dazu müssen wir einen anderen Datentyp verwenden, nämlich den Datentyp Double oder Float. Der Unterschied zwischen den beiden Typen ist der Speicherplatz, der reserviert wird – bei Float weniger als bei Double (Float: 4 Bit / Double: 8 Bit). Somit können unterschiedlich lange Gleitkommazahlen gespeichert werden. Als Java-Code sieht das folgendermaßen aus:

    double reelleZahl = 5.5;

    (weiterlesen…)

  • Geschrieben von Eugen am 27.März.2009
  • Abgelegt unter Java-Tutorials
  • Comments Off
  • In diesem Java-Tutorial lernen wir was Variablen sind und was man mit ihnen anstellen kann.

    Variablen werden viele schon aus der Mathematik kennen. Schauen wir und beispielsweise eine einfache Gleichung aus der Algebra an.
    x² + 2x = 0
    Dabei ist x eine Variable, die für verschiedene Zahlen steht. Dass x die Werte 0 und -2 annehmen kann, damit die Gleichung auch korrekt ist, ist hier unwichtig.

    Eine Variable in der Programmierung kann man sich als Box vorstellen, in die wir verschiedenste Werte reinstecken und diese dann wieder auslesen oder verändern können.
    Bildlich können wir uns das so vorstellen:

    Variablen Bildlich

    Variablen Bildlich

    Die Variable ist eine Box, die den Namen “zahl” trägt. In diese Box können wir nun zum Beispiel eine Zahl “hineinschieben” – hier ist es die 5. Später können wir auf diese gespeicherte 5 zugreifen, indem wir einfach dazu den Namen der Variablen verwenden.

    (weiterlesen…)

  • Geschrieben von Eugen am 27.März.2009
  • Abgelegt unter Java-Tutorials
  • Comments Off
  • Unsere Kenntnisse aus dem HelloWorld-Tutorial geben uns die Möglichkeit das in Unix-Systemen aufzufindende Programm cowsay nachzubilden. Wer ein solches System laufen hat, kann gerne diesen Befehl ausprobieren, um zu sehen wie unser Ergebnis aussehen wird.

    cowsay "Java rocks!"

    Die Ausgabe sollte in etwa so aussehen:

     _____________
    < Java rocks! >
     -------------
           \   ^__^
            \  (oo)\_______
               (__)\       )\/\
                   ||----w |
                   ||     ||

    (weiterlesen…)

  • Geschrieben von Eugen am 25.März.2009
  • Abgelegt unter Java-Tutorials
  • 1 Kommentar
  • In diesem Java-Tutorial erstellen wir ein einfaches HelloWorld – Programm.

    Zunächst einmal kann man jedes Java-Programm in einem stinknormalen Editor schreiben. Daneben gibt es auch Editoren, die bestimmten Code besonders hervorheben – das Syntax-Highlighting. Einige bekannte sind hier gedit für Gnome und kate für KDE. Beide für Linux-Betriebssysteme. Für Windows bietet sich beispielsweise das Notepad++ an.

    Daneben gibt es auch sogenannte integrierte Entwicklungsumgebungen – die IDEs. Diese bieten in der Regel neben Syntax-Highlighting, einen Compiler bzw. Interpreter, einen Debugger, einen Linker und viele andere tolle Features. Bekannte Vertreter sind hierbei für Java NetBeans und eclipse. IDEs sind für Einsteiger jedoch nicht zu empfehlen, da sie unter anderem einem viel Arbeit vorweg nehmen, dies jedoch am Anfang den Lernerfolg eher behindert.

    Kommen wir nun zu unserem ersten Programm – dem HelloWorld

    public class HelloWorld
    {
      public static void main(String[] args)
      {
        System.out.println("HelloWorld");
      }
    }

    (weiterlesen…)

  • Geschrieben von Eugen am 25.März.2009
  • Abgelegt unter Java-Tutorials
  • Comments Off