Wie in anderen Programmiersprachen, so bietet natürlich auch Java die Möglichkeit der Fallunterscheidung zu nutzen, die auch in mancher Literatur als bedingte Anweisung beschrieben wird.
Ohne Fallunterscheidungen wäre ein Programm ziemlich doof, denn es könnte nicht flexibel Programmteile ausführen, die nur unter einer bestimmten Bedingung aufgerufen werden soll. Dazu bietet Java die if- bzw. if/else-Anweisungen und die switch-Anweisung.

Bedingte Anweisungen sind gar nicht so schwer – also fangen wir gleich mit der if-Anweisung an:

int meinAlter = 55;
int rentenalter = 66;
 
if(meinAlter != rentenalter)
{
  System.out.println("Rentenalter nicht erreicht – weiterackern!");
}

Was macht dieses Programm nun? Wir setzen uns zwei Variablen mit den Werten 55 und 66. Die Variable meinAlter soll das jetzige Alter repräsentieren. Die Zweite enthält das gegenwärtige Rentenalter 66. Darunter sehen wir die if-Anweisung, die – wie jede if-Anweisung – mit dem Schlüsselwort if eingeleitet wird und in Klammern einen boolschen Wert enthält.
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